Der Sonnenschein unter den Früchten, aus der Familie der Bromeliengewächse, galt einst als das Wundermittel schlechthin. Sogar eine Diät wurde nach der tropischen Frucht benannt.

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Illustration: Konrad Beck

Ananas werden in Südamerika seit 2000 vor Christus angebaut. Die Ureinwohner nutzten die Frucht als Nahrung, Heilmittel und zur Weinherstellung. Aus den Blättern stellten sie Kleidung und Sehnen für ihre Pfeilbögen her. 1493 brachte dann Christoph Kolumbus die ovale Frucht nach Europa. Ihren kuriosen Namen verdankt sie dem Wort nanà «Frucht», aus der lateinamerikanischen Sprache Guaranì. Ende des 18. Jahrhunderts waren Ananas in Europa ein Statussymbol. Wer er sich leisten konnte, liess auf seinem Anwesen eine «Pinerie», ein Ananas-Gewächshaus bauen. Die Ananas enthält reichlich Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, mit denen man jedem Körper etwas Gutes tut. Ihr wertvollster Inhalt aber heisst Bromelain – ihm wurde nachgesagt, es lasse unsere Fettpölsterchen schmelzen. Doch das Enzym spaltet im wesentlichen Eiweisse und hat keinen Einfluss auf die Fettverbrennung, dafür aber viele andere positive Effekte: es bringt Energie, hilft gegen Verstopfung und kann Entzündungsprozesse hemmen. Und das Beste, gerade jetzt wo das trübe Wetter auf unsere Stimmung drückt, tut Ananas besonders gut. Sie kurbelt die Serotonin-Bildung im Körper an und steigert so das Wohlbefinden.

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2015 feierte der «Toast Hawaii» seinen 60. Geburtstag. Wer nun aber denkt, das kultige Gericht hätte seine Geburtsstätte in Hawaii liegt falsch. Als Erfinder des überbackenen Toasts mit Schinken, Scheibletten-Käse, Ananas und einer Cocktailkirsche gilt der erste deutsche TV-Koch Clemens Wilmenrod.

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