26. August 2022

Pistor ist am Markt dabei und setzt sich für Sie ein.

Die Bedürfnisse und Interessen unserer Kundinnen und Kunden stehen für uns an erster Stelle – ganz im Sinne einer Genossenschaft wie Pistor. Der nationale und internationale Markt ist im Ungleichgewicht, laufend konfrontiert er uns mit Preiserhöhungen. Gemeinsam mit unseren Lieferanten prüfen wir den Ursprung und suchen nach Lösungen, die Preiserhöhungen zu reduzieren oder abzuwenden. Steigende Treibstoff-, Verbrauchsmaterial- und weitere allgemeine Kosten, die Pistor betreffen, tragen wir selbst. Aufschläge geben wir nur dann weiter, wenn wir diese nach Verhandlungen mit Lieferanten akzeptieren mussten. Nebst Preisaufschlägen halten Rohstoffknappheit und Lieferverzögerungen den globalen Markt auf Trab. Von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis hin zu den Konsumentinnen und Konsumenten ist die gesamte Wertschöpfungskette betroffen. Sie als Kundin und Kunde stehen bei uns im Mittelpunkt – deshalb geben wir alles, Sie lückenlos zu beliefern. Falls nicht anders möglich, bieten wir Ihnen Alternativen an.

Mandeln

Aktuell herrscht wohl so etwas wie die "Ruhe vor dem Sturm": Die Juli-Verschiffungen waren mässig, was zum grössten Teil dem Streik der US-Trucker geschuldet ist. Ganze Schiffsladungen wurden auf August verschoben und die hohen Lagerbestände drücken die Preise deutlich nach unten. Viele Käufer haben sich im Jahr 2022 gut eingedeckt, hauptsächlich, um Produktionsengpässen und Lagerknappheit vorzubeugen. Die Ernte 2022 hat begonnen, für eine erste Einschätzung von Qualität und Menge ist es aber noch zu früh. Es wird sich zeigen, wie stark die klimatischen Bedingungen Einfluss genommen haben. Für August 2022 erwartet Kalifornien starke Verschiffungszahlen, zumal der Streik beendet ist und nun auch die Juli-Mengen unterwegs sind. Man geht davon aus, dass die Preise in den nächsten Wochen nicht weiter sinken werden, denn es sind weniger die lokalen Gegebenheiten, welche die Preise bestimmen werden, als vielmehr die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Unruhen. Das Preisniveau in Spanien ist tief wie schon lange nicht mehr. Die Nachfrage ist gering und aus der Ernte 2021 ist noch Ware übrig. Es werden kaum tiefere Preise zu erwarten sein.

Haselnusskerne

Die Ernte 2022 hat begonnen. Für eine Beurteilung der Qualität sowie der Menge ist es jedoch noch etwas zu früh. Die Türkei ist aktuell weniger mit der Erntemenge oder Qualität beschäftigt als vielmehr mit den politischen und wirtschaftlichen Aussichten. Diese sind, wie leider vielerorts, nicht sehr rosig, und die extreme Abwertung der Landeswährung bringt die Menschen in grosse Schwierigkeiten. Die Haselnusspreise verharren aktuell auf tiefem Niveau, dies vor allem wegen den Lagerbeständen aus der Ernte 2021 sowie der Tatsache, dass die grossen Industriebetriebe sowie die TMO erst in den Markt einsteigen, wenn die Ernte abgeschlossen und Menge und Qualität bekannt sind. Es ist schwierig, eine Tendenz zu erkennen. Die politischen und wirtschaftlichen Situationen sind zu unstabil, um "geregelte" Marktverhältnisse zuzulassen. Die Preise bis Ende 2022 werden wohl mehr oder weniger auf dem aktuellen Niveau bleiben. Die extreme Dürre in Italien sowie anhaltend hohe Temperaturen in den letzten Wochen haben der Ernte deutlich zugesetzt, man erwartet max. eine durchschnittliche Menge. Die Preise bleiben auf hohem Niveau.

Tomatenkonserven  

Nachdem die Tomatenkonserven 2021 bereits erheblich teurer wurden, sind die 2022er Preise erneut um 20% bis 45% gestiegen. Die extreme Trockenheit und der gleichzeitige reduzierte Anbau von Tomaten in Italien resultieren sowieso in weniger Rohmaterial. Zusätzlich dazu sind wirklich alle Kostenfaktoren, von Ernte bis Lieferung, (extrem) gestiegen:

-          Rohstoff

-          Blech, Karton und Plastik

-          Energie für Produktion

-          Triebstoff für Transport

Milchprodukte Schweiz

Der Vorstand der Branchenorganisation Milch hat am 24.08.2022 über den Richtpreis im A-Segment gesprochen. Er hat dabei in seinem am 2. März gefällten Entscheid beschlossen, den Richtpreis bis Ende Jahr stabil bei 78 Rp./kg Milch zu belassen.

Preistendenzen 09/22

     

Info

Neue Deklarationsvorschriften

Aufgrund der kommenden Knappheit von Sonnenblumenöl hat der Bundesrat entschieden, bis Ende 2023 die Deklarationsvorschriften von Zutaten zu lockern, damit Öl-Alternativen flexibel deklariert werden können.

Mehr Informationen 

Unser Qualitätssicherungsteam ist bei Fragen für Sie da:

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