Das Pistor «Fleischteam» besuchte im luzernischen Gunzwil den Hof Sonneweid der Familie Furrer und überzeugte sich vor Ort von der Zucht, der vorbildlichen Haltung und beispielhaften Fütterung der «Kräutersäuli». Die Futtermischung mit Kräutern aus dem Alpenraum macht die Schweine vitaler – das Fleisch gesünder und äusserst aromatisch, genussvoll und zart.

An einem warmen Mittwochabend trifft sich das Pistor «Fleischteam» auf dem Hof Sonneweid im luzernischen Gunzwil. Der Hof liegt inmitten einer intakten und grünen Landschaft. Das Ehepaar Irène und Stephan Furrer versteht es ausgezeichnet, den modernen Hof seit 1990 als Familienbetrieb mit viel Liebe, Herzblut und Engagement zu bewirtschaften. Nicht nur Pistor ist vor Ort, auch eine Gruppe an Experten der Kräuter-Futtermischung, Köche, Metzger sowie Pistor Metzgereipartner – allesamt treffen sich auf dem Hof Sonneweid zum Gedankenaustausch. Nach einer Begrüssung geht es bereits ans Einkleiden: Zur Ausrüstung gehören einen Plastikschutz für die Schuhe (so hoch geschnitten wie ein Stiefel), einen Overall mit Kapuze und nicht zuletzt ein «Chäppi». Wir stoppen im und ausserhalb des Stalls mehrere Male und erhalten Informationen aus erster Hand der gesamten Expertengruppe sowie Stephan Furrer selbst.

Spezielle Kräutermischung

Die Kräutermischung enthält spezielle Substanzen, die das Fett nachhaltig und aktiv vor der Oxidation schützen. Bereits während dem Wachstum wird das im Schweinefleisch eingelagerte Fett vor Oxidation geschützt. Das mit der Zufütterung der Kräutermischung erzeugte Fleisch weist eine bessere Lagerfähigkeit auf und ist aufgrund der tiefen Zahl schädlicher Cholesterinoxide gesünder als konventionelles Schweinefleisch. Das Fleisch und die daraus erzeugten Produkte schmecken nachweislich besser.

Das Programm «Kräuterschwein»

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Auswahl der Schweinemäster gelegt. Die Anforderung an die Tierhaltung, Zucht und Fütterung sind sehr hoch . Zurzeit beteiligen sich 14 Mastbetriebe am Programm «Kräuterschwein».

Tierhaltung

Nebst Einhaltung der allgemeinen Standards zählt auch der subjektive Eindruck eines Schweinemästers. Dazu gehören Kriterien wir Ordnung, Zeitaufwand für die Tiere etc.

Zucht

Bezüglich Zucht müssen gewisse genetische Grundvoraussetzungen gegeben sein, um den gewünschten Fettansatz zu erreichen. Aus diesem Grund zählen nur geschlossene Betriebe zum Programm. Das bedeutet, dass es sich beim Landwirt bereits um einen Züchter handelt oder er bezieht die Schweine über die ASF (Aktiengesellschaft für Schlachtviehhandel und Fleischvermarktung), also einer definierten Zucht.

Fütterung

Es wird zu jedem Zeitpunkt sichergestellt, dass die Schweine bedarfsgerecht gefüttert werden. Dazu gehört, dass sie jederzeit genügend Kräuter erhalten. In der speziellen Futtermischung sind nur Komponenten enthalten, die aus dem Nahrungsmittelkreislauf stammen (keine Abfallprodukte oder ähnliches).

Schweinefleisch ist das noch immer meist konsumierte Fleisch in der Schweiz. Leider leidet es jedoch unter seinem negativen Image. Dass es neue Wege gibt, zeigt das Programm «Kräuterschwein».

Impressionen

Tipp

Sortiment «Kräuterschwein»

Wir führen ein kleines aber feines Sortiment.

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