Die Remo Wüst Bäckerei-Konditorei AG ist in den vergangenen zwanzig Jahren auf 17 Filialen angewachsen. Jede davon ist individuell und einzigartig sowie auf die Kundenbedürfnisse vor Ort abgestimmt. Um die Produktverfügbarkeit zu gewährleisten, braucht es organisatorisches Geschick und durchdachte Prozesse. Genau in diesen Belangen leistet Pistor als Lieferantenpartnerin Unterstützung.

«Ich glaube nicht, dass ein einziges Konzept für den gesamten Bäckereibetrieb funktioniert, weil die Bedürfnisse in der Stadt und auf dem Land zu unterschiedlich sind», begründet Inhaber Remo Wüst die individuellen Filialkonzepte an den verschiedenen Standorten. Wir befinden uns in der Filiale an der Kantonsstrasse in Galgenen, Kanton Schwyz, und sitzen bei Kaffee und Gipfeli am grossen Holztisch des kleinen Cafés. Es ist Znüni-Zeit – das Café ist beinahe überbesetzt; die Sitzplätze sind rar. 

Vorteile

«Genau das.»

Die Remo Wüst Bäckerei-Konditorei AG hat ihr Optimierungspotenzial genutzt und die Bestell- und Lieferprozesse effizienter gestaltet. Pistor hat mit ihrer Dienstleistung zur Prozessoptimierung genau das geboten, was die Bäckerei Wüst erfolgreicher macht.

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Ich glaube nicht, dass ein einziges Konzept für den gesamten Bäckereibetrieb funktioniert, weil die Bedürfnisse in der Stadt und auf dem Land zu unterschiedlich sind.

Remo Wüst

Inhaber

Die  Brotauswahl  –  ein ländliches Bedürfnis

«Das ist die Filiale, in der wir am meisten Brot brauchen. Hier werden vor allem klassische Bäckerei- und Konditoreiartikel wie Normal- und Spezialbrote, Klein- und Süssgebäck sowie Desserts, Sandwiches, Salate und süsse Geschenke nachgefragt und eher weniger Convenience-Produkte wie in unseren städtischen Filialen in Zürich», beschreibt Remo Wüst die Bedürfnisse seiner Kunden im ländlichen Ort. Hier hat er vor 22 Jahren mit einem Laden und der 150 Quadratmeter grossen Produktion gestartet. Ebenfalls im Jahr 1997 eröffnete er in Lachen SZ eine Filiale. Seither sei das Unternehmen laufend gewachsen und die Produktionsfläche habe sich auf rund 3500 Quadratmeter, also um mehr als das Zwanzigfache, vergrössert, erzählt der Patron und ergänzt schmunzelnd: «Seit zehn Jahren muss ich mir meine Filialstandorte nicht mehr suchen, sondern bekomme jeweils Angebote, wenn ‹Verpfleger› gesucht sind. Das Einzugsgebiet zieht sich entlang des ganzen Zürichsees bis Mels und bald auch über die Grenze nach Balzers, ins Fürstentum Liechtenstein.» Inzwischen ist die Znüni-Pause vorbei und im Café ist Ruhe eingekehrt. Zeit, um sich um die Pistor Bestellung zu kümmern.

Besuch in der grünen Stadt

Wir fahren auf der Autobahn entlang des Ufers des Zürichsees. Zürichs Greencity ist unser Ziel. An der Maneggstrasse 73, inmitten eines neu entstehenden urbanen Quartiers zum Wohnen und Arbeiten mit zahlreichen Geschäften und einer Schule, im Zürcher Kreis 2 befindet sich die Bäckereifiliale mit dem Ristorante La Filanda. Die Greencity sei das erste Quartier in Zürich, das konsequent nach den Bestimmungen der 2000-Watt-Gesellschaft errichtet werde und eine Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen vorsehe, informiert Remo Wüst. Das Quartier sei noch nicht fertig – der S-Bahn-Bahnhof beispielsweise werde noch versetzt und sei dann direkt vor dem Eingang der Wüst-Filiale. «Aber sobald die Siedlung fertig ist, braucht es hier ein Konzept, das von morgens bis abends funktioniert», ist Wüst überzeugt: «Frühstücks- und Znüni-Sortimente laufen schon jetzt, mitunter dank der vielen Bauarbeiter, gut. Mittags verwandelt sich unsere Filiale in ein italienisches Restaurant, zu der abends, wenn der Laden geschlossen ist, eine Kaffeebar dazukommt. Wir führen frische Pasta und Pizza – auch als Take-away – sowie ein ‹Der-Chef-empfiehlt›-Angebot. Um Foodwaste zu verhindern, behalten wir es bewusst während einer ganzen Woche bei.»

Italianità am langen Tisch

Obwohl seine «Nonna» Italienerin war, habe er sonst keine engere Bindung an Italien, bekennt aber: «Dieses Land hat mich schon immer fasziniert. Besonders Italiens Gastronomie finde ich unschlagbar, und Pasta, Pizza und Co. sind alle aus Teig, was sich heimelig anfühlt für uns Bäcker.» Er schmunzelt dabei und verrät stolz: «Im ‹La Filanda› bieten wir sogenannte ‹Tavolata› an – der Inbegriff von italienischem Lebensstil und Gastfreundschaft. Auf Platten zaubert unser Koch, ein Italiener, eine grosse Auswahl italienischer Köstlichkeiten. Zu Tisch mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern tafelt man gemeinsam. Es wird selbst geschöpft und ist so unkompliziert, dass es nicht einmal eine Speisekarte dafür gibt.» 

Zum Betrieb

Pizzaioli unterwegs

Fünf Pizzaioli sind mittags in den Filialen unterwegs, backen Pizza und bringen Gästen so zusätzliche Abwechslung bei ihrer Menüwahl.

Bäckerei_Remo-Wüst_Pizza
  • Bäckerei_Remo-Wüst_La-filada
  • Bäckerei_Remo-Wüst_Pizza

Faire  Partnerschaft

Die Mittagszeit beginnt. Wir probieren die geschmackvolle Karotten-Ingwer-Suppe, hergestellt vom Suppenproduzenten Soup & Friends, einer Tochtergesellschaft der Firma Wüst, Spaghetti und ofenfrische Pizza, während Remo Wüst die Partnerschaft mit seiner Lieferantin lobt: «Pistor macht einen super Job. Unsere Filialbestellungen liefert sie vorkommissioniert in unsere Produktionszentrale in Wangen SZ. Von dort brauchen wir den Rollbehälter nur noch den von den Filialen bestellten Waren aus der Produktion beizustellen und können alles in einem ausliefern. Logistisch vollbringt Pistor Spitzenleistungen – die Ware ist immer da und die Fehlerquote ist marginal.»

Logistisch vollbringt Pistor Spitzenleistungen – die Ware ist immer da und die Fehlerquote ist marginal.

Remo Wüst

Inhaber

Einfach, schnell und gut

Währenddessen haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen und machen uns auf den Weg in die Filiale am Stampfenbach in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs. Hier, im Umfeld von zigtausend Arbeitsplätzen, seien vorwiegend Verpflegungsmöglichkeiten während der Znüni- und Mittagszeit sowie der Nachmittagspausen gefragt, erklärt Wüst. «Gastronomischer Höhepunkt dieser Filiale ist das Salatbuffet mit jeweils vier Salaten in Gross oder Klein und jeder mit eigener Sauce. Ergänzt wird das Sortiment durch vier verschiedene ‹Soup-and-Friends›-Suppen, Hot Panini, Desserts und hausgemachten Eistee», erzählt er. Nebst «leicht» und «gesund» scheinen die Stichwörter «einfach», «schnell» und «gut» das Konzept dieser Filiale passend zu beschreiben. «Wir verfügen zwar nur über 32 Sitzplätze, verkaufen jedoch jeden Mittag fast 200 Mahlzeiten», weiss Wüst, während wir dem Koch über die Schulter schauen und staunen, in welcher Geschwindigkeit dieser die Zutaten des gewünschten Salates in einer Schüssel mischt, Sauce dazugibt und so Salat für Salat zubereitet. 
«Der Stadtmensch geht täglich auf ‹Futtersuche› und kauft nicht für mehrere Tage ein. Er holt jeden Tag sein Essen, und nur die Menge, die er braucht. Deshalb laufen Convenience- und Take-away-Produkte, portioniert nach Kundenbedürfnis, hier so gut», erklärt Remo Wüst seine Philosophie bezüglich seiner einzigartigen Filialen, während er genüsslich an seinem hausgemachten Hibiskus-Tee nippt. 

Fotos: Jonas Weibel

Zum Betrieb

Jede Filiale ist einzigartig

  • Mels, Pizolcenter – «Bella Italia» mit täglich vier Sorten frisch hergestellter Gelati 
  • Zürich, Berninaplatz – Poké-Bowls und Ramensuppe
  • Unterengstringen, Bergstrasse – Dorfladen mit Frische-Abteilung, Kooperation mit Gemüsebauer aus dem Dorf

Zu den Filialen 

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Remo Wüst Bäckerei-Konditorei AG

Am Zürichsee ist die moderne Backmanufaktur von Remo Wüst schon über zwanzig Jahre ein Begriff für erstklassige Backwaren. Trotz oder gerade wegen der Grösse ist die Familie Wüst dem ehrlichen Bäckerhandwerk treu geblieben. Sie setzt unter anderem auf Slow-Baking, also auf die traditionelle Methode der Teigführung, und lässt Teige bis zu 72 Stunden reifen. Ebenso zu ihrem Erfolgsrezept gehören backfrische Ideen, der umtriebige Drang, Neues zu entdecken, das Verständnis für hochwertige Nahrungsmittel und die Einzigartigkeit jeder Filiale.

Backkultur aus Leidenschaft

Salat im Akkord

Staunen Sie, in welcher Geschwindigkeit am Stampfenbach aussergewöhnliche Salatkreationen zubereitet werden.

Autorin Franziska Dubach WF19441

Franziska Dubach

Autorin

Als gelernte Bäcker-Konditorin ist für mich Backen bis heute eine grosse Leidenschaft.

Vorteile

Pistor Plus Netzwerk

Dank Pistor Plus profitiert die Bäckerei-Konditorei Wüst von:

  • einer einfachen Verrechnung der Bezüge bei Pistor Plus Netzwerk-Partnern,
  • einem Monatsauszug, der alle Einzelrechnungen von Pistor und Pistor Plus Partnern zusammenfasst,
  • einer schlankeren Buchhaltung durch vereinfachte Kontierung,
  • weniger administrativem Aufwand – nur eine Zahlung pro Monat,
  • einer höheren Bonusstufe: Pistor und Pistor Plus Umsatz wird kumuliert.

Weniger Administrativer Aufwand

Tipp

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