Da sie sehr wärmebedürftig ist, ist die Aprikose in Schweizer Gärten eher eine Exotin. Hauptanbaugebiet hierzulande ist das Wallis – und die Saison startet im Juli.

Inspiration Aprikose
Illustration: Konrad Beck

Die goldgelbe Frucht stammt wahrscheinlich aus China und wird heute vor allem im Mittelmeerraum angebaut. Im östlichen Teil der Türkei liegt das weltweit grösste Anbaugebiet. Die Aprikose ist ein Steinobst und gehört zur Familie der Rosengewächse – Prunus armeniaca. Der strauchähnliche Aprikosenbaum wird zirka sechs Meter hoch und gedeiht vor allem bei hohen Temperaturen auf sandigem Boden gut. Die Sonnenanbeterin sollte man schnell verzehren, da sie bei Zimmertemperatur gerade mal ein bis zwei Tage hält. Im Kühlschrank kann man sie bis zu einer Woche lagern, ehe sie weich wird. Das empfindliche Obst will mit Sanftheit berührt sein – eine reife Frucht gibt auf Druck leicht nach und der Stein lässt sich problemlos entfernen. Mit der Reife wird sie unterschiedlich süss, behält aber immer eine gewisse Säure. Sie lässt sich wunderbar zu Konfitüre, Kompott, Wähen, Likör oder Trockenobst verarbeiten. In der Aprikose steckt viel Gesundes: Sie glänzt mit allen wichtigen Vitaminen und enthält Mineralien wie Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Eisen. Ganz besonders wertvoll macht sie ihr hoher Anteil an Carotinen. Diese Stoffe schützen effektiv vor Krebs. Die Aprikose hilft zudem gegen Müdigkeit, Asthma-Beschwerden und lässt die Haut jünger aussehen.

Wissen

5 Mal

Die Wunderfrucht Aprikose ist in getrocknetem Zustand noch intensiver – die Wirkung von Vitaminen und Mineralstoffen ist fünf Mal so hoch im Vergleich zur frischen Frucht.

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